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BREMERHAVEN BUS

Ăśber uns

Unternehmen

Unternehmen

Robert Haase
Vorstand

BREMERHAVEN BUS ist das Unternehmen, das die Menschen in unserer Stadt bewegt: auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Disco - und wieder zurĂĽck.

Jeder Mensch hat andere Gründe, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Zum Beispiel: die gute Anbindung aller Stadtteile, die Nähe der Haltestelle, die Häufigkeit der Fahrten, die Kompetenz des Personals oder der Sicherheits- und Umweltstandard der Fahrzeuge. Wir sind deshalb so erfolgreich, weil wir jeden einzelnen Grund so ernst nehmen, als gäbe es die anderen gar nicht.

Die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven und ihre Vorgängerunternehmen betreiben seit 1881 ununterbrochen den öffentlichen Personennahverkehr in Bremerhaven. Wir fühlen uns dieser Tradition verpflichtet.

Durch Restrukturierungen und Optimierungen ist es uns in den letzten Jahren gelungen, die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Als kommunales Unternehmen wird BREMERHAVEN BUS auch in Zukunft der Komplettanbieter für den Nahverkehr in der Seestadt und umzu sein. Dabei stellen wir nicht nur ein Angebot bereit, das sich an den Wünschen unserer Fahrgäste orientiert, sondern wir werden auch weiterhin die höchsten Umweltstandards erfüllen und an der Spitze der technologischen Entwicklung stehen.

Statistik

Unser Geheimnis ist, dass wir keins haben. Wer Detailfragen hat, soll auch detaillierte Antworten bekommen. Hier schon einmal eine Auswahl:

Statistik 2016

Bedienungsgebiet
Fläche314km²
Einwohnerzahl167 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien18
Linienlänge236,11 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)221
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse13
Standard-Linien-Gelenkbusse59
Davon Niederflurfahrzeuge72
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,131 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal94
Technisches Personal33
Administration & Personalservice25
Auszubildende13
Kundendienst & Vertrieb17
Gesamt182
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer63,6 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen14,30 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1188
4-erTicket309
TagesTicket334
7-TageTicket102
MonatsTicket6862
SeniorenTicket
ZehnerTicket254
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3423
Sonstige1836
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke" 

Werkstatt Bremen

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

 

Statistik 2015*

Bedienungsgebiet
Fläche470,52 km²
Einwohnerzahl327 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien20
Linienlänge325,33 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)259
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse13
Standard-Linien-Gelenkbusse59
Davon Niederflurfahrzeuge72
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,132 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal96
Technisches Personal35
Administration & Personalservice25
Auszubildende13
Kundendienst & Vertrieb16
Gesamt185
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer64,7 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen14,55 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1133
4-erTicket324
TagesTicket338
7-TageTicket92
MonatsTicket6655
SeniorenTicket
ZehnerTicket273
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3424
Sonstige2315
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke" 

Werkstatt Bremen

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

* mit Gemeinschaftslinie 440 

Statistik 2014*

Bedienungsgebiet
Fläche470,52 km²
Einwohnerzahl325 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien20
Linienlänge324,65 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)258
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse13
Standard-Linien-Gelenkbusse60
Davon Niederflurfahrzeuge73
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,167 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal101
Technisches Personal37
Administration & Personalservice23
Auszubildende10
Kundendienst & Vertrieb15
Gesamt186
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer58,8 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,23 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1063
4-erTicket347
TagesTicket276
7-TageTicket97
MonatsTicket5904
SeniorenTicket
ZehnerTicket278
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3382
Sonstige1883
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke" 

Werkstatt Bremen

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

* mit Gemeinschaftslinie 440 

Statistik 2013*

Bedienungsgebiet
Fläche470,52 km²
Einwohnerzahl324 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien19
Linienlänge321,43 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)258
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse12
Standard-Linien-Gelenkbusse56
Davon Niederflurfahrzeuge68
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,214 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal107
Technisches Personal37
Administration & Personalservice23
Auszubildende11
Kundendienst & Vertrieb14
Gesamt192
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer59,48 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,38 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1041
4-erTicket418
TagesTicket282
7-TageTicket109
MonatsTicket5994
SeniorenTicket
ZehnerTicket309
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3569
Sonstige1662
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke" 

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

* mit Gemeinschaftslinie 440 

Statistik 2012*

Bedienungsgebiet
Fläche470,52 km²
Einwohnerzahl324 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien18
Linienlänge310,48 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)255
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse14
Standard-Linien-Gelenkbusse57
Davon Niederflurfahrzeuge71
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,196 Mio Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal110
Technisches Personal34
Administration & Personalservice27
Auszubildende13
Kundendienst & Vertrieb12
Gesamt196
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer59,81 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,46 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.034
4-erTicket432
TagesTicket306
7-TageTicket112
MonatsTicket6.158
SeniorenTicket0
ZehnerTicket339
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.606
Sonstige1.470
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

*mit Gemeinschaftslinie 440 

Statistik 2011*

Bedienungsgebiet
Fläche470,11 km²
Einwohnerzahl324 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien18
Linienlänge310,48 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)255
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse13
Standard-Linien-Gelenkbusse57
Davon Niederflurfahrzeuge70
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,191 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal115
Technisches Personal37
Administration & Personalservice18
Auszubildende13
Kundendienst & Vertrieb19
Gesamt202
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer60,77 Mio. (Linienverkehr)
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,67 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.016
4-erTicket446
TagesTicket320
7-TageTicket117
MonatsTicket5.698
SeniorenTicket0
ZehnerTicket351
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.055
Sonstige2.748
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

*mit Gemeinschaftslinie 440 

Statistik 2010*

Bedienungsgebiet
Fläche470,11 km²
Einwohnerzahl324 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien17
Linienlänge308,41 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)253
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse17
Standard-Linien-Gelenkbusse57
Davon Niederflurfahrzeuge74
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,120 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal117
Technisches Personal38
Administration & Personalservice22
Auszubildende15
Kundendienst & Vertrieb15
Gesamt207
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer63,49 Mio. 
(Linienverkehr)
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen14,51 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.093
4-erTicket478
TagesTicket371
7-TageTicket119
MonatsTicket6.243
SeniorenTicket0
ZehnerTicket402
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.169
Sonstige2.631
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

*mit Gemeinschaftslinie 440 

Statistik 2009*

Bedienungsgebiet
Fläche455,17 km²**
Einwohnerzahl289 Tsd.**
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien17
Linienlänge308,41 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)252
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse13
Standard-Linien-Gelenkbusse56
Davon Niederflurfahrzeuge69
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,122 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal120
Technisches Personal30
Administration & Personalservice20
Auszubildende12
Kundendienst & Vertrieb15
Gesamt197
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer59,53 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,58 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.095
4-erTicket441
TagesTicket351
7-TageTicket112
MonatsTicket5.613
SeniorenTicket0
ZehnerTicket351
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.050
Sonstige2.566
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

*mit Gemeinschaftslinie 440

**Angaben aus 2008, aktuelle Daten liegen zurzeit nicht vor 

Statistik 2008*

Bedienungsgebiet
Fläche455,17 km²
Einwohnerzahl289 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien17
Linienlänge306,50 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)253
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse13
Standard-Linien-Gelenkbusse56
Davon Niederflurfahrzeuge69
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,152 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal125
Technisches Personal31
Administration & Personalservice20
Auszubildende11
Kundendienst & Vertrieb14
Gesamt201
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer60,66 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,69 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.191
4-erTicket445
TagesTicket335
7-TageTicket111
MonatsTicket5.413
SeniorenTicket0
ZehnerTicket352
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.132
Sonstige2.716
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

*mit Gemeinschaftslinie 440

Statistik 2007

Bedienungsgebiet
Fläche314 km²
Einwohnerzahl148 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien16
Linienlänge228,22 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)215
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse12
Standard-Linien-Gelenkbusse57
Davon Niederflurfahrzeuge69
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,142 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal133
Technisches Personal31
Administration & Personalservice20
Auszubildende11
Kundendienst & Vertrieb15
Gesamt210
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer* 58,65 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,21 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.143
4-erTicket464
TagesTicket361
7-TageTicket102
MonatsTicket5.300
SeniorenTicket
ZehnerTicket376
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.163
Sonstige2.297
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof

"Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse CarrĂ© 

Statistik 2006

Bedienungsgebiet
Fläche314,01 km²
Einwohnerzahl149.017
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien14
Linienlänge227,09
Anzahl der Haltestellen (Namen)208
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse20
Standard-Linien-Gelenkbusse55
Davon Niederflurfahrzeuge75
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,154 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal146
Technisches Personal35
Administration & Personalservice18
Auszubildende9
Kundendienst & Vertrieb14
Gesamt222
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer57,86 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,09 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.110 Tsd.
4-erTicket452 Tsd.
TagesTicket450 Tsd.
7-TageTicket100 Tsd.
MonatsTicket5.293 Tsd.
SeniorenTicket0 Tsd.
ZehnerTicket391 Tsd.
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.066 Tsd.
Sonstige2.230 Tsd.
 
Betriebsanlagen

Zentraler Omnibusbetriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse CarrĂ© 

Statistik 2005

Bedienungsgebiet
Fläche314 km²
Einwohnerzahl149 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien14
Linienlänge227,09 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)207
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse20
Standard-Linien-Gelenkbusse49
Davon Niederflurfahrzeuge69
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,134 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal153
Technisches Personal35
Administration & Personalservice22
Auszubildende8
Kundendienst & Vertrieb7
Gesamt225
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer59,03 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen13,29 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.123
4-erTicket441
TagesTicket450
7-TageTicket116
MonatsTicket4.811
SeniorenTicket376
ZehnerTicket436
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)3.129
Sonstige2.412
 
Betriebsanlagen

Betriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

Statistik 2004

Bedienungsgebiet
Fläche584 km²
Einwohnerzahl174 Tsd.
 
Strecken und Linien
Anzahl der Linien16
Linienlänge273,68 km
Anzahl der Haltestellen (Namen)216
 
Fahrzeugbestand
Standard-Linienbusse20
Standard-Linien-Gelenkbusse49
Davon Niederflurfahrzeuge66
 
Treibstoffverbrauch
Verbrauch2,107 Mio. Liter
 
Eigene Mitarbeiter
Fahrdienstpersonal159
Technisches Personal29
Administration & Personalservice21
Auszubildende3
Kundendienst & Vertrieb10
Gesamt222
 
Betriebsleistung
Personen-Kilometer55,8 Mio.
 
Verkehrsleistung
Beförderte Personen12,57 Mio.
 
Verkaufsleistung (in Tsd.)
EinzelTicket1.127
4-erTicket430
TagesTicket393
7-TageTicket88
MonatsTicket4.605
SeniorenTicket418
ZehnerTicket469
Ausbildungsverkehr (SchĂĽlerTicket etc.)2.912
Sonstige2.123
 
Betriebsanlagen

Betriebshof "Zur HexenbrĂĽcke"

Kundencenter am Hauptbahnhof

Kundencenter im Hanse Carré

* mit Gemeinschaftslinie 440 

Geschichte

Von der Pferdebahn mit 1 PS bis zum BREMERHAVEN BUS mit 280 PS
...unsere Geschichte.

Wir freuen uns ĂĽber Ihre Informationen, Erinnerungen und Anekdoten und vielleicht sogar Bilder? Schreiben Sie uns doch einfach eine Email.

1881   Bremerhavener StraĂźenbahn
1926   StraĂźenbahn Bremerhaven-WesermĂĽnde A.-G.
1939   StraĂźenbahn WesermĂĽnde A.-G.
1947   Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG
2000   Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG BREMERHAVEN BUS
1881 – 1908  Pferdebahn (StraĂźenbahn)
1898 – 1908   Akku-Bahn
1908 – 1982   StraĂźenbahn (elektrisch)
1925 – heute   Autobus
1931 – 1933   Fähre (Fischereihafen)
1947 – 1958   Obus
1953 – 1964   Fähre (Kaiserhafen)
1965 – heute   Gelenkbus
1990 – heute   Niederflurbus

Bremerhavens Streckennetze seit 1881

1881 bis 1908

Die Pferdebahn

Auf dem heutigen Stadtgebiet Bremerhavens lagen 1879 mehrere selbständige Gemeinden: Das zur Stadt Bremen gehörende Bremerhaven, also das eigentliche Hafengebiet nördlich der Geeste sowie die preußischen Gemeinden Geestendorf, Geestemünde und Wulsdorf. Geestendorf wurde 1888 und Wulsdorf 1920 in Geestemünde eingegliedert.

Die Erteilung der Konzession zum Betrieb einer Pferdebahn an die "Bremerhavener Pferdebahn" auf 50 Jahre, erfolgte durch den hohen Senat in Bremen fĂĽr Bremerhaven und das Landesdirektorium in Hannover fĂĽr die preussischen Gebietsteile (Lehe und GeestemĂĽnde).

Die "Bremerhavener Straßenbahn" wurde 1881 von dem Bremer Straßenbahnunternehmer Heinrich Alfes mit einem Grundkapital von 450.000 Mark gegründet. Weitere Gesellschafter wurden der Bremer Rechtsanwalt Dr. Wilckens und der Bankier Loose. Lotte war das beste Pferd im Stall. Ab dem 26. Juni 1881 zog sie die Pferdebahn über eine Streckenlänge von 5,8 km und verband damit die heutigen Stadtteile Lehe, Mitte und Geestemünde.

Pferdebahn GeestebrĂĽcke 1904

Bereits 1882 beliefen sich die Fahrgastzahlen auf 846.944 Personen. Der Fuhrpark umfasste 50 Pferde und 14 Wagen. Die Gleislänge betrug 8 km. Das Straßenbahndepot befand sich an der Eckernfeldstraße mit Stallungen und Remise für 14 Wagen.

Der Fahrpreis pro Person wurde gestaffelt erhoben. Der Mindesttarif betrug 10 Pfennig.

Ein Jahr später führte das starke Fahrgastaufkommen an Sonn- und Feiertagen zum Einsatz von Mietpferden. 1885 kam es zu einem "Boykott" der Pferdebahn, da aufgrund einer Tarifanhebung wegen des starken Sonntagsverkehrs, eine "Knipskarte" eingeführt wurde, die an Sonn- und Feiertagen doppelt zu entwerten war. Die Fahrgastzahlen sanken daraufhin auf 792.000, die Tarifanhebung wurde zurückgenommen.

Im Jahre 1891 wurde die Pferdebahnlinie von der Kanalbrücke zur Mühlenstraße nach Geestemünde verlängert. Die Streckenlänge wuchs auf 7,8 km. Es folgte die Einweihung des neuerbauten Depots an der Wulsdorfer Chaussee, heute die Wulsdorfer Rampe. 1896 hatte sich der Fuhrpark auf 99 Pferde und 33 Fahrzeuge erhöht und die Gleislänge betrug 9,3 km. 76 Mitarbeiter sorgten zu diesem Zeitpunkt dafür, dass die Pferdebahn pünktlich alle 7,5 Minuten die Gemeinden verbunden hat.

1898 begann der erste zweigleisige Ausbau der Pferdebahnstrecke in der Hafen- sowie der Wurster Straße, später auch in der Borries-, Quai- und Georgstraße.

Die Akkubahn

Von nun an sollten 2 Verkehrsmittel fĂĽr Verbindung in Bremerhaven sorgen. Neben der Pferdebahn kam die Akkubahn zum Einsatz.

1898 wurde mit dem Bau einer Kraftstation am heutigen Martin-Donandt-Platz begonnen. Mit dieser Station war es möglich, einen elektrischen Straßenbahnbetrieb mit Hilfe vom Akkumulatorenwagen auf der Strecke Karlsburg - Lloydhalle einzurichten. In diesen Jahren, als auch der Kaiserhafen mit der Kaiserschleuse entstand, wurde die Anbindung des neuen Hafenbereiches wegen der zunehmenden Bedeutung des Überseeverkehrs für notwendig gehalten. Die Passagierdampfer legten im Kaiserhafen an der Lloydhalle ab und daher schien es sinnvoll, die neue Akku-Linie bis hierhin zu errichten.

Die Fahrzeuge für den Akku-Betrieb lieferte die Firma Gottfried Hagen aus Köln. Sie stellte der Bremerhavener Straßenbahn insgesamt 9 Fahrzeuge leihweise zur Verfügung. Die Mietkosten für die Fahrzeuge wurden nach geleisteten Wagenkilometern abgerechnet.

Um diese Linie rentabel zu machen wurde 1899 zusammen mit der Kaiserbrauerei Beck & Co. die „Seelust“, ein Ausflugslokal am Weserdeich, nördlich der Kaiserschleuse, errichtet. Daneben befand sich ein Strandbad, das auch als „Seebad Weserstrand“ bezeichnet wurde. Für viele Sonntagsausflügler war es ein beliebtes Ziel. Dennoch musste 1913 die „Seelust“ den Erweiterungsarbeiten des Kaiserhafens weichen und wurde abgerissen.

1908 wurde aus EffizienzgrĂĽnden die Einstellung der Akku- und der Pferdebahn eingeleitet. Ein neues Zeitalter im Ă–ffentlichen Personennahverkehr begann.

Akkubahn um 1900

1908 bis 1925

Die elektrische StraĂźenbahn

Am 04. Juni 1908 wurde der technischen Entwicklung Rechnung getragen und die „Elektrische“ machte ihre erste Fahrt auf der Strecke Bremerhaven Marktplatz – Rothersand. Ab August des gleichen Jahres sollten auch die weiteren Strecken elektrifiziert sein. Das gesamte Verkehrsnetz wurde mit Oberleitungen ausgestattet.

Die fĂĽnf StraĂźenbahnlinien Stand 01.11.1908 waren die

Linie 1: Bremerhaven Marktplatz – Rothersand, Kennzeichnung orange
Linie 2: Bahnhof Geestemünde – Depot Lehe, Kennzeichnung rot
Linie 3: Depot Wulsdorf – Rickmersstr. - Rothersand, Kennzeichnung grün
Linie 4: Fischereihafen – Rickmersstr. - Rothersand, Kennzeichnung weiß
Linie 5: Depot Lehe – Speckenbüttel, Kennzeichnung rot

Zu dieser Zeit wurden von der „Bremerhavener Straßenbahn“ 184 Angestellte und Arbeiter beschäftigt. Der Fuhrpark belief sich auf 88 Motor- und Anhängewagen sowie 22 Turm- und Materialwagen.

1909 wurde der doppelgleisige Ausbau der Strecke Depot Lehe – Parktor sowie die Anlage einer Wendeschleife in Speckenbüttel fertiggestellt.

Triebwagen 100 Parktor um 1910

Im Jahre 1910 folgte die Ausrüstung sämtlicher Straßenbahnen mit Luftdruckbremsen. Die Aufsichtsbehörde erteilte in diesem Jahr auch die Genehmigung zur Einstellung von Zügen mit zwei Anhängerwagen. Das Unternehmen beschäftigte zu dieser Zeit 185 Personen, der Fuhrpark bestand aus 50 Triebwagen und 46 Anhängerwagen, die eine Gleislänge von 22,4 km mit fünf Linien befuhren.

Ein Jahr später wurden schon 190 Angestellte und Arbeiter beschäftigt. Die Straßenbahnlinie 3 wurde bis zum Haltepunkt Wulsdorf verlängert, da von dort nun eine Kleinbahnverbindung bis nach Farge mit einer Gesamtstrecke von 38 km eröffnet wurde. Im Jahr 1912 erfolgte die Eröffnung der Strecke Geestemünde – Weserfähre.
1914 gingen die neuen Strecken zu den Bahnhöfen Geestemünde (heute Hauptbahnhof) und Lehe in Betrieb.

1915 bis 1918 wurden, wegen Mangel an männlichem Fahrpersonal aufgrund des 1. Weltkrieges, 39 Schaffnerinnen und 29 weitere Frauen für sonstige Hilfeleistungen eingestellt. Als Maßnahme zum Strom sparen, wurde der Wagentakt stark reduziert. Viele Haltestellen mussten aufgehoben werden.

1919 wurde der nun fertiggestellte Ausbau des StraĂźenbahnnetzes zum Bahnhof Langen in Betrieb genommen. Vom 31. Oktober bis zum 20. Dezember lag der StraĂźenbahnverkehr wegen eines Streiks des Personals aufgrund von Tarifforderungen still.

1920 beteiligten sich die Stadtverwaltungen von Bremerhaven, Geestemünde und Lehe durch Ankauf der Hälfte des Aktienkapitals an der „Bremerhavener Straßenbahn AG“.

Anfang der zwanziger Jahre erfasste die schwere Inflationszeit auch die Bremerhavener Straßenbahn, es mussten 10 Fahrpreiserhöhungen in 1921 erhoben werden, 12 Erhöhungen in 1922, 1923 wurden sogar 36 Änderungen im Fahrpreis erhoben.

1922 wurde erstmalig ein Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt.

1924 wurde das preuĂźische WesermĂĽnde aus GeestemĂĽnde und Lehe gebildet.

1925 bis 1965

Der Autobus

Ab 1925 begann ein neues Kapitel im Bremerhavener Öffentlichen Personennahverkehr: Der Autobus wurde eingeführt. Der sogenannte “so sehr empfohlene Daimler’sche Kraftwagen“ hielt mit 3 Kraftomnibussen (KOM) Einzug in die Unterweserstadt. Damit waren in Bremerhaven wieder 2 Beförderungsmittel im ÖPNV unterwegs.

Autobus um 1925

Aufgrund der historischen Entwicklung von Bremerhaven, erfolgte 1926 die Umbenennung der „Bremerhavener Straßenbahn Aktiengesellschaft“ in die „Straßenbahn Bremerhaven-Wesermünde Aktiengesellschaft“.

1927 betrug die Streckenlänge der Straßenbahn 23,9 km. Zu dieser Zeit waren in der Stadt Wesermünde 281 Personenkraftwagen, 107 Lastwagen, 12 Omnibusse und 243 Motorräder registriert. Die Straßenbahnlinie 2 wurde vom Bahnhof Langen bis nach Friedrichsruh verlängert.

Auch verkehrte 1931 – 1933 für die „Straßenbahn Bremerhaven-Wesermünde Aktiengesellschaft“ ein Fährboot von der Kanalbrücke zum Fischereihafen-Restaurant im 20-Minuten-Takt über den neuen Hafenkanal. Gleichzeitig diente das Fährboot als Feuerwehr.

Bereits 1935 wurden erstmalig Elektroweichen eingeführt, die vom Fahrer durch Auf- bzw. Herunterschalten des Fahrstroms betätigt werden konnten. Die Stromleitungsversorgung erfolgte aus dem Netz der Stadtwerke Bremerhaven. Der hierfür benötigte Gleichstrom wurde in mehreren Umspannwerken und Schaltstationen erzeugt. Einspeisepunkte befanden sich z.B. an den Netzpunkten „Jägerhof“, „Große Kirche“ oder „Lloydstraße“.

1939 erfolgte, bedingt durch die Eingliederung der bremischen Stadt Bremerhaven in die preußische Stadt Wesermünde, die Umbenennung in „Straßenbahn Wesermünde Aktiengesellschaft“. In diesem Jahr wurden die Oberleitungen so umgebaut, dass sie nun für Scheren-Stromabnehmer genutzt werden konnten.

Durch die Auswirkungen des 2. Weltkrieges konnte 1944 nur noch ein einsatzfähiger Fahrzeugbestand von 13 Motor- und 3 Anhängerwagen gezählt werden.

Nach Ende des 2. Weltkriegs war Bremerhaven, wie viele andere deutsche Großstädte auch, weitgehend zerstört. 56,6% der Stadt lagen in Trümmern, allein in Mitte betrug der Zerstörungsgrad 97%. Auch das Straßenbahnnetz war zu großen Teilen zerstört.

Nach der Besetzung der Stadt am 7. Mai 1945 zunächst durch britische, dann durch amerikanische Truppen, wurde der Straßenbahnbetrieb für einige Wochen eingestellt. Am 12. Juni aber wurde der Betrieb trotz vieler Schwierigkeiten wieder aufgenommen: Um Strom zu sparen, fuhren die Straßenbahnen jedoch nur mit halber Geschwindigkeit. Es fehlte an Allem, vor allem aber an Material für dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten. Es wurde „organisiert“, wobei Fisch zur wichtigsten Tauschware wurde. Für Fisch bekam man, besonders im Ruhrgebiet, das benötigte Gleis- und Fahrleitungsmaterial. So konnte trotz der Materialknappheit der Straßenbahnbetrieb schnell wieder aufgenommen werden.

Eine Besonderheit jener Zeit war der „Bremerhaven GI Special Town Circuit“, eine Straßenbahnlinie, die nur den amerikanischen Besatzungssoldaten vorbehalten war.

Die GroĂźstadt WesermĂĽnde wurde am 10.03.1947 in Bremerhaven umbenannt und in das Bundesland Freie Hansestadt Bremen eingegliedert.
Es folgte die Umbenennung in den noch heutigen Namen: „Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG“ (VGB).

Der Oberleitungsbus

Die ersten Obusse (Oberleitungsbusse) nahmen neben der Straßenbahn und dem Autobus als drittes Verkehrsmittel der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG auf der Strecke HBF – Schiffdorf am 20.12. 1947 den Verkehr auf. 2 Jahre später wurde die Strecke zur Stadtverwaltung auf 8,1 km verlängert. Als Obus-Halle diente ein Betriebsbahnhof am Schiffdorferdamm.

11 Jahre waren die Oberleitungsbusse in Bremerhaven fĂĽr die BĂĽrger auf der Strecke. Das Aus kam aus GrĂĽnden der Wirtschaftlichkeit am 30. Juni 1958. Der Einsatz von 3 unterschiedlichen Verkehrsmitteln auf den StraĂźen Bremerhavens war uneffizient. Weiter lieĂź der Obus-Verkehr, auch Trolleybus genannt, den Einsatz von schaffnerlosen Wagen bauartbedingt nicht zu.

Ab 1953 wurde die „Fähre Kaiserhafen“ von der „Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG“ übernommen. Bis 1964 wurde ab Rotersand ein Rundkurs im Kaiserhafen gefahren. Aus Rentabilitätsgründen wurde der Betrieb auf Omnibus umgestellt.

Im Jahre 1958 wurde der Streckenabschnitt „Stadtgrenze Langen – Friedrichsruh“ auf Omnibusbetrieb umgestellt. 1959 folgte die Umstellung der Straßenbahnlinie 4 (Weserlust – Fischereihafen) auf Busbetrieb. 1960 wurde ein Teil der Straßenbahnlinie 3, der Streckenabschnitt „Hauptbahnhof – Wulsdorf“, auf Busbetrieb umgestellt. Damit hatte der schrittweise Abbau des Straßenbahnnetzes seinen Anfang genommen. 1964 erfolgte die Umstellung der gesamten Linie 3, nachdem seit 1960 während der Abendstunden und am Sonntagvormittag schon die Straßenbahn durch Busse ersetzt worden war.

Mit der Inbetriebnahme des Omnibusbetriebhofes im Jahre 1961 an der Stadtgrenze Langen, hatte sich der Omnibusverkehr endgĂĽltig etabliert.

Omnibus vorm Hauptbahnhof 1950er Jahre

1965 bis 1982

Der Gelenkbus

Am 07. Dezember 1965 kamen die ersten Gelenkbusse in Bremerhaven zum Einsatz. Ab Juni 1966 konnten alle Busse auf Einmannbetrieb umgestellt werden.

Im Jahre 1967 wurde der Betriebsfunk installiert und schaffte die Möglichkeit der Kommunikation mit der Leitstelle.

Bei Gründung der Bremerhavener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (BVV) am 17. November 1969, verwaltete die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG 82 Normalbusse, 12 Gelenkbusse, 13 Strab-Triebwagen, und 17 Strab-Anhängerwagen. 17 Buslinien und eine Straßenbahnlinie sorgten in Bremerhaven für Verbindung.

Die 1975 erreichte Fahrgastzahl von 25.116.000 Fahrgästen wurde nur direkt nach dem 2. Weltkrieg übertroffen. 1976 erfolgte zum ersten Mal versuchsweise der Taxeneinsatz in den Abendstunden auf den Linien 9 und der Linie 14.

Zeitgleich wurde in Schwachlastzeiten, wie den Abendstunden, der Einsatz von Bussen auf der Straßenbahnlinie 2 aus Kostengründen umgesetzt. Im Jahre 1977 wurde das Grundstück „Zur Hexenbrücke“ erworben, im folgenden Jahr startete der Baubeginn des „Zentralen Omnibusbahnhofes“. Nach dem Richtfest am 24. September 1979 folgte am 01. Juni 1980 die Inbetriebnahme des derzeit modernsten Betriebshofes Norddeutschlands. Nahezu gleichzeitig zogen die Landesfeuerwehrschule und Zentrale Feuerwache als Nachbarn ein.

Betriebshof HexenbrĂĽcke Luftaufnahme

Auf knapp 15.000 Quadratmetern Gesamtfläche sollten von nun an die Busse gewartet, gereinigt und abgestellt werden. Der nicht mehr ausbaufähige Omnibusbetriebshof in Langen wurde verkauft. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG über 47 Gelenk- und 49 Normalbusse. 17,4 Mio. beförderte Fahrgäste konnten gezählt werden.

Am Freitag, den 26. Juni 1981, feierte die Verkehrsgesellschaft das hundertjährige Bestehen unter dem Motto „100 Jahre jung“ in der Stadthalle Bremerhaven. Auf dem Programm standen Unterhaltung mit Heinz Schenk, dem aus Funk und Fernsehen bekannten Wirt vom „Blauen Bock“ und ein Konzert des Blasorchesters der Stadtwerke Wolfsburg AG. Parallel wurde am Jubiläumstag die Fotoausstellung „Vom Hafermotor zur Magnetschwebebahn“ im Stadtstudio im Columbus-Center eröffnet. Auch hier stand jede Menge Blasmusik auf dem Programm: Am 27. Juni 1981 gaben der BVV Chor und die Stadtwerke Band ein Konzert. Am folgenden Tag startete vor dem BVV-Museum in der Hansastraße ein Laternenumzug.

1981/82 schaffte die Verkehrsgesellschaft neue Gelenkbusse der Marken MAN und Mercedes an. 16 Buslinien sorgten fĂĽr Verbindung. Zu diesem Zeitpunkt verfĂĽgte die VGB noch ĂĽber 8 Strab- Triebwagen, 8 Beiwagen, um noch eine StraĂźenbahnlinie, die Linie 2, zu unterhalten.

Am 14. Oktober 1981 kam dann das „Aus“ für die Straßenbahn in Bremerhaven durch Beschluss des Aufsichtsrates. Es folgte die letzte Fahrt der Linie 2 am 30. Juli 1982 und die Aufnahme des reinen Omnibusbetriebes bei der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG.

StraĂźenbahn Linie 2 Haltestelle LloydstraĂźe 1965

1982 bis aktuell

Der reine Omnibusbetrieb

In der 2. Jahreshälfte 1982 wurde erstmals der reine Omnibusbetrieb aufgenommen.
Im Jahre 1989 sorgten 342 Mitarbeiter mit 47 umweltfreundlichen Gelenkbussen und 36 Normalbusse dafür, dass in diesem Jahr 18 Mio. Fahrgäste dahin kommen konnten, wohin sie wollten. 2 Reisebusse waren für die VGB im Einsatz. 13 Linien mit einer Linienlänge von 166,5 km wurden befahren. Ab 1990 kamen 2 Niederflurbusse zum Einsatz, bei denen der Boden ca. 30 cm tiefer gelegt war. Der Einstieg wurde bequemer. An der 2. Tür wurde erstmals eine elektrische Rampe installiert.

Das Rechnergestützte Betriebleitsystem (RBL) wurde ab 1992 eingeführt und bot neue Möglichkeiten der Betriebssteuerung: Fahrplan- und Standortüberwachung der Fahrzeuge die unterwegs waren, Anschluss-Sicherung von geplanten Verbindungen, Fahrgastinformation per Ansage sowie die Beeinflussung der Lichtsignalanlagen für alle Verkehrsteilnehmer, um den reibungslosen Verkehrsfluss in Bremerhaven zu begünstigen.

Auch ab 1994 ging die Modernisierung weiter: Anstelle des Lifts wurden ausfahrbare Rampen an der zweiten Tür eingebaut. Klimaanlage, elektrische Überwachungs- und Meldesysteme, ergonomisch optimierte Fahrersitze wurden nach und nach installiert und gehörten schließlich zum Standard.

Ab 2000 wurden die Busse mit Rußpartikelfiltern ausgestattet, so dass die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG im Jahre 2005 durch die „Deutsche Umwelthilfe“ im Vergleich mit anderen Verkehrsunternehmen mit der Einführung von Maßnahmen zur Senkung der Abgasemissionswerte als „vorbildlich“ bewertet wurde.

Bus SpeckenbĂĽttker Tor 2003

Im Jahre 2001 veränderte die VGB ihr Corporate Design. Die Busflotte ist seit dem mit gelben Köpfen unter der Marke BREMERHAVEN BUS unterwegs.

Am 15. Februar 2003 eröffnete das modernisierte BREMERHAVEN BUS Kundencenter am Hauptbahnhof.

Mit „chippen“ ist es ab 2003 möglich, per Fingerdruck Tickets direkt auf dem Bus zu kaufen und mit der Geldkarte zu bezahlen.

Anfang 2004 ist das neue Outfit der Website www.bremerhavenbus.de online. Das Auskunftssystem für BRMERHAVEN BUS Fahrgäste wurde optimiert.

Seit 2004 bietet BREMERHAVEN BUS an allen Bremerhavener Schulen das Projekt „Busschule“ für alle zweiten und dritten Klassen zur Verkehrserziehung an. Das Konzept wurde in Kooperation mit der Schutzpolizei, dem Schulamt und der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG erstellt.

Mit dem Kundencenter Mitte im Hanse Carré bietet BREMERHAVEN BUS seit dem 06. Januar 2005 allen Fahrgästen eine zweite Anlaufstelle für Serviceleistungen direkt in der Innenstadt.

Mit „BOB“ wird es erstmals 2005 möglich bequem ohne Bargeld und ohne Tarifkenntnisse zum Tagesbestpreis im gesamten VBN-Gebiet auf Rechnung zu fahren.

Im November 2005 fĂĽhrte BREMERHAVEN BUS, als erstes Unternehmen im Verbund, das 365 Tage-Ticket ein. Ab sofort werden die erforderlichen Daten auf einem Chip der Karte gespeichert. Es mĂĽssen keine Monatsmarken mehr eingesteckt werden und bei Verlust kann die Karte mit einem Anruf sofort gesperrt werden, wobei der bereits gezahlte Abo-Betrag nicht verloren geht. Damit wird der Service fĂĽr die fast 7.000 Jahresabonnement-Inhaber erheblich verbessert.

Seit 2005 ist Bremerhaven Bus 100%ig mit fahrgastfreundlichen Niederfluromnibussen unterwegs und ermöglicht durch das Absenken der Fahrzeuge den bequemen Ein- und Ausstieg. Die gesamte Linienlänge misst in 2005 über 227 km. Insgesamt wurde eine Kilometerleistung von 3.983.813 km erbracht. Das Verkehrsnetz besteht aus 14 Linien. Über 13 Mio. Fahrgäste konnten im Jahr 2005 gezählt werden.

Mit viel Erfahrung, einem modernen Fuhrpark und innovativer Technik geht BREMERHAVEN BUS selbstbewusst in das Jubiläumsjahr 2006.Unter dem Mottto „Nächster Halt: 7 Busse, 7 Bühnen“ feiert BREMERHAVEN BUS am 01. Juli 2007 vor der Großen Kirche, mitten in der City von Bremerhaven, mit der Öffentlichkeit 125 Jahre Öffentlichen Personennahverkehr in Bremerhaven. Neben einem großen Angebot auf dem SpielBus, WirBus, OldtimerBus, MusikBus und einem KunstBus, laden Vorstellungen mit Marco Brüser und Instant Impro im ZauberBus und im TheaterBus die Besucher zum Mitfeiern ein.

Insgesamt 222 Mitarbeiter sind in 2006 dafür im Einsatz, dass Alles gut läuft – 146 davon sind für unsere Fahrgäste auf Tour und sorgen dafür, dass die 208 Haltestellen der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG pünktlich nach Fahrplan angesteuert werden.
Im Februar 2007 verspricht BREMERHAVEN BUS mit der Einführung der Kundengarantien die Einhaltung von Qualitätsmerkmalen. Die Pünktlichkeits-, Sauberkeits-, Niederflur- und Anschlussgarantie (bei festgelegten Anschlüssen) setzen Qualitätsstandards.
Im Juni 2007 lädt die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG erstmalig zum Mobilitätstraining fĂĽr den sicheren Ein- und Ausstieg mit RollstĂĽhlen und Rollatoren ein, um BerĂĽhrungsängsten und Unsicherheiten bei der Fahrt mit BREMERHAVEN BUS entgegen wirken zu können. 

Die Verkehrsplaner bei der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG haben eigens fĂĽr die „LĂĽtte Sail Bremerhaven 2008“ einen Fahrplan gestrickt und damit Erfahrungen aus den letzten GroĂźveranstaltungen verwertet: Taktverdichtungen im Liniennetz zur Beförderung der Fahrgäste, ein erweitertes Angebot in den Abend- und Nachtstunden, der Einsatz von Bussen in den Randgebieten die gewöhnlich durch Anruf-Linientaxen angebunden werden und der Park + Ride Service sorgen fĂĽr die unkomplizierte Hin- und RĂĽckfahrt zum Veranstaltungsgelände. Dabei sind alle Mitarbeiter aus dem Fahrdienst der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG und der Tochtergesellschaft, der Hanse Bus GmbH, im Einsatz. 

Die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG positioniert sich mit dem Ergebnis im Kundenbarometer 2008 für die Kundenbewertung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und punktet zweifach: Sowohl die Gesamtleistung im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachen (VBN) als auch das Einzelergebnis ist besser als der Branchendurchschnitt des ÖPNV und kommt damit bei den Fahrgästen gut an.

Mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 erweitern die Betreiber des WeserSprinters, der Linie 440, das Bedinungsgebiet und schaffen damit eine Schnellbuslinie zwischen den Städten Oldenburg und Bremerhaven. Bereits 10 Jahre zuvor existierte diese Verbindung unter Einbindung der Fähre. Mangels Fahrgastzahlen Richtung Bremerhaven wurde das Angebot nach einem Probebetrieb angepasst und endete bis dahin in Nordenham. Stendig steigende Fahrgastzahlen und das Interesse an dem touristischen Angebot in der Seestadt Bremerhaven führten Ende 2008 dazu, dass sich die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG wieder als Betreiber einbringt und so neben der Weser-Ems-Busverkehr GmbH, den Verkehrsbetrieben Wesermarsch GmbH und der Verkehr und Wasser GmbH für Nähe im Norden sorgt.

2008 beförderte BREMERHAVEN BUS 13,69 Mio. Fahrgäste in 13 Standard-Linienbussen und 56 Standard-Linien-Gelenkbussen. 
Zum 01. März 2010 geht das VBN Jugend-FreizeitTicket erstmalig in den Verkauf und bietet damit Jugendlichen unter 21 Jahren in ihrer Freizeit eine gĂĽnstige Anbindung im gesamten VBN-Land. 

Mit der SAIL BREMERHAVEN 2010 zeigt BREMERHAVEN BUS erneut eine tolle Leistung und befördert an den fünf Veranstaltungstagen die Besucher der Stadt. Die Fahrt nach einem erweiterten Fahrplan, zusätzlich eingesetzte E-Busse an zentralen Punkten, der Pendelverkehr zwischen den P + R Parkplätzen im Süden der Stadt und die Leistung von Auftragsfahrten- eine Herausforderung die alle Mitarbeiter/-innen der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG gemeinschaftlich bestens bewältigt haben.

Im Oktober 2010 geht „Bus-Checker“ als 2. Baustein zum Thema Verkehrserziehung in den Bremerhavener Schulen an den Start. Neben „der Busschule“, die seit 2004 für die Grundschulen angeboten wird und richtiges und sicheres Verhalten bei der Fahrt mit BREMERHAVEN BUS vermittelt, bietet der „Bus-Checker“ ein altersgerechtes Angebot für die Sekundarstufe I zur Erkundung von Bremerhaven sowie eine Einführung in die Nutzung der Fahrgast-Informationssysteme von BREMRHAVEN BUS.

Mit Fahrplanwechsel am 12.12.2010 geht das private Bahnunternehmen NordWestBahn mit der „Regio S-Bahn Bremen/Niedersachsen“ an den Start und wartet die modernen Elektrotriebwagen in Bremerhaven Wulsdorf. Bereits seit 2008 waren die Planungen für den Bau eines Wartungsstützpunktes zwischen der NordWestBahn und der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG gestartet, die als Kooperationspartner das Bindeglied zwischen der Stadt Bremerhaven als Grundstückseigentümer und der NordWestBahn als Nutzer bildet und so die Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze schafft.

Der "Demonstrator" geht im Mai 2011 bei BREMERHAVEN BUS an den Start. Das einmalige, für Testzwecke ausgestattete Fahrzeug, geht für neun Monate auf der Hauptlinie, der Linie 502, in den Probebetrieb und ist Bestandteil des 30 Mio. schweren EU-Projektes "European Bus of the Future". Der "Demonstrator" in Bremerhaven hat als Forschungsschwerpunkt die Fahrgastinformationssysteme und ist z. B. mit mehreren Bildschirmen, einem Ein- und Ausstiegsleitsystem und Sitzplatzanzeigen ausgestattet. Weitere Innovationen sind WLAN, eine 220 V Steckdose, GPS und ein verändertes Platzkonzept.
Mitte Juni 2012 wurde eine Photovoltaikanlage an der Haltstelle "Hoebelstr." in Fahrtrichtung Süd in Betrieb genommen. Damit wurden die guten Voraussetzungen für die effektive Nutzung dieser klimafreundlichen Beleuchtungsvariante für das Haltestellenhäuschen genutzt.
BREMERHAVEN BUS geht am 17. Dezember 2012 mit Echtzeitdaten an den Start. Allerdings ist dieser Service zunächst nur über die Seite www.vbn.de oder die VBN-App verfügbar. Fahrgäste können so eventuelle Verspätungen der Fahrzeuge von BREMERHAVEN BUS abrufen.
BREMERHAVEN BUS war der Vorreiter, der als erstes Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) bereits 2005 ein elektronisches Ticket eingefĂĽhrt hat. Zum 1. Mai 2013 folgen nun die Partner im VBN und fĂĽhren ein verbundweit einheitliches elektronisches Abo-Ticket ein. Um auch gestalterisch einheitlich aufzutreten, wird aus dem 365 Tage-Ticket das MIA-Ticket in frischer gelber Farbe. MIA steht fĂĽr Mobil IAbo und bleibt genau das, was die Abokunden von BREMERHAVEN BUS bereits kennen: ein modernes, elektronisches Ticket, bei dem das Abo praktisch und sicher auf einem Chip gespeichert ist. 

Zugunsten des Klimas, ohne Auto und kostenlos die Weihnachtseinkäufe erledigen oder den Bremerhavener Weihnachtsmarkt besuchen - eine gemeinsame Aktion des Umweltschutzamtes der Seestadt Bremerhaven und BREMERHAVEN BUS ermöglicht dies an zwei Adventssamstagen! Am 14. Dezember und am 21. Dezember 2013, im Zeitrahmen von 12:00 bis 20:00 Uhr, gilt fĂĽr alle Weihnachtseinkäufer und Weihnachtsmarktbesucher „freie Fahrt“ mit BREMERHAVEN BUS im Stadtgebiet Bremerhaven, Tarifzone 250. 

Mit der Beschaffung von vier Gelenkbussen vom Typ Mercedes-Benz Citaro C2 erfĂĽllt BREMERHAVEN BUS bereits im Dezember 2013 die 2014 in Kraft tretende, umweltfreundlichere Emissionsnorm Euro VI. 

Seit 10 Jahren bietet BREMERHAVEN BUS „die Busschule“ an und unterstützt damit die Verkehrserziehung in den Bremerhavener Grundschulen. Alle Beteiligten haben den Geburtstag Anfang 2014 gefeiert.

BREMERHAVEN BUS rĂĽstet Haltestellenbeleuchtung im FrĂĽhjahr 2014 auf effiziente LED Technik um. In einem ersten Schritt wurden 105 Haltestellenhäuschen, die zur Beleuchtung mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren mit 36 W ausgestattet waren, auf die umweltfreundlichen LED Röhren mit 21 W umgerĂĽstet. 

Am 01. Mai 2015 feierte das BOB-Ticket 10-jährigen Geburtstag! Zusammen mit der Bremer StraĂźenbahn AG und der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) startete das grĂĽne BOB-Ticket im Mai 2005 bei den Partnern im VBN-Land gleichzeitig. Mittlerweile machen im Verbundgebiet auch die NordWestBahn und die DB Regio AG mit. Zum Geburtstag gab es eine Freifahrt fĂĽr die BOB-Kunden.

OEPNV in Bremerhaven

Modern und informativ ging im Februar 2016 die neue Homepage von BREMERHAVEN BUS an den Start. Im Vordergrund standen dabei die verbesserte Fahrgastinformation sowie eine einfache Bedienung mit mobilen Endgeräten. In der Weihnachtszeit überraschte BREMERHAVEN BUS die Besucher mit einem Adventskalender und tollen Gewinnen.

Acht Wochen war der WLANBus im Testbetrieb und hat überzeugt: Bei den Fahrgästen kam der WLANBus nach der Auswertung einer Umfrage bestens an. Über 85% der gesamten Teilnehmer begrüßten das kostenlose WLAN Angebot in dem Fahrzeug von BREMERHAVEN BUS. Seit der Testphase ist der WLANBus fester Bestandtteil im Bedienungsgebiet von BREMERHAVEN BUS.

Farbkontrast